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Lechweg

Vom Quellgebiet bei der Formarinalpe zum Lechfall bei Füssen

144 Seiten, 1:35000
Länge: 125 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-588-3
Preis: € 14,90

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Lechweg

Der Lechweg, ein Weitwanderweg, der vom Hochgebirge bis ins Alpenvorland führt, wurde im Juni 2012 eröffnet. Die Idee, entlang des Lechs einen Weg zu errichten, auf dem sich die malerische Alpenlandschaft entdecken lässt, ist hingegen schon wesentlich älter: Bereits gegen Ende der 1990er Jahre hatte der damalige Tourismusdirektor von Lech am Arlberg, Hubert Schwärzler, vorgeschlagen, einen Wanderweg durch das Lechtal zu schaffen. Inspiriert für diesen Plan wurde er von einer Wanderung auf dem Jakobsweg. Allerdings traten, nachdem er den Lechanrainern von Lech bis Augsburg seine Idee vorgestellt hatte, zahlreiche Probleme hervor: Zum einen wurde klar, dass sich nicht alle Bereiche entlang des Flusses zum Wandern eignen, zum anderen standen bestimmte Bevölkerungsgruppen wie beispielsweise die Jäger der Idee kritisch gegenüber. Schwärzler blieb letztendlich nichts anderes übrig, als das Projekt seinem Nachfolger zu übertragen. Ganz nach dem Motto „Gut Ding braucht Weile“ hat es 13 weitere Jahre gedauert, bis das Vorhaben umgesetzt werden konnte. Seit der Eröffnung 2012 gibt es nun zwischen dem Quellgebiet des Flusses und dem Lechfall bei Füssen den Lechweg, der sich nicht nur bei Wanderfreunden großer Beliebtheit erfreut, sondern dank des Engagements der Verantwortlichen vor Ort auch mit dem Qualitätsprädikat „Leading Quality Trails – Best of Europe“ der Europäischen Wandervereinigung (EWV) belohnt wurde. Zahlreiche Kriterien wie landschaftsnahe und naturtypische Wege, lückenlose Markierung, Anbindung an den öffentlichen Verkehr, abwechslungsreiche Natur oder Wege fernab vom Verkehr etc. müssen dafür erfüllt werden. Der etwas mehr als 120 Kilometer lange Wanderweg führt durch drei Regionen und zwei Länder: Im österreichischen Arlberggebiet bei Lech hat er seinen Ursprung, führt dann zum größten Teil durch die Tiroler Naturparkregion Lechtal-Reutte und endet schließlich in Füssen im Allgäu in Deutschland. So abwechslungsreich wie die Regionen präsentiert sich auch die Natur unterwegs: Vom Hochgebirge bei der Quelle und im oberen Lechtal, wo sich der Fluss durch ein enges Tal seinen Weg bahnt, bis zum breiten Reuttener Becken oder dem flacheren Alpenvorland gibt es die verschiedensten Landschaftsformen zu entdecken.

Streckencharakteristik

Länge, Höhenmeter und Etappen

Die Länge des Weges zwischen der Formarinalpe und dem Lechfall bei Füssen beträgt insgesamt rund 125 Kilometer. Dabei sind etwa 3.380 Aufstiegshöhenmeter zu bewältigen. Die Strecke wurde aufgeteilt in 8 Etappen, deren Längen zwischen 13,3 und 19,2 Kilometern liegen. Die Anstiege pro Etappe liegen zwischen 90 und 650 Höhenmetern. Die einzelnen Etappen wurden so gewählt, dass sie für durchschnittliche Wanderer leicht zu bewältigen und am jeweiligen Etappenende Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden sind. Besonders sportliche Tourengeher werden wahrscheinlich ein größeres Tagespensum schaffen, bei Schlechtwetter oder zusätzlichen Besichtigungen wird die Kilometerleistung geringer ausfallen. Da es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecke gibt, können Sie die Länge Ihrer Etappen individuell festlegen und somit kürzere oder längere Abschnitte in Angriff nehmen.

Wegweisung

Der gesamte Weg ist in beiden Richtungen sehr gut mit dem Lechweg-Logo gekennzeichnet (s. Foto), entweder als Zusatz auf der regionalen Wegweisung oder als aufgemalte Markierung auf Steinen, Bäumen, Scheunen o. ä.

Anforderungen

Der Großteil des Lechweges verläuft auf gut begehbaren Wanderwegen oder etwas schmaleren Wanderpfaden, der Rest – etwa 16 Prozent der Gesamtstrecke – besteht aus kleinen Asphaltstraßen. Kürzere Steilstücke lassen sich in den Alpen nicht vermeiden und kommen sowohl im Auf- als auch im Abstieg immer wieder vor, allerdings gibt es nur zwei ausgesetzte Stellen über abschüssigem Gelände, die aber beide gesichert sind: Unterhalb der Costarrieskapelle (Etappe 7) ist der sehr felsige Weg durch einen Zaun gesichert und im Wald südlich des Alpsees (Etappe 8) erwartet Sie eine weitere ganz kurze Passage, bei der Sie sich an einem Stahlseil festhalten können. Ansonsten können vor allem bei Nässe einzelne Passagen etwas rutschig sein. Dies betrifft vor allem Pfade mit vielen Baumwurzeln oder sehr steinige Abschnitte.

Tourenplanung

Internationale Vorwahlen Deutschland: 0049 Österreich: 0043 Die meisten in diesem Buch beschriebenen Orte liegen in Österreich, Orte in Deutschland werden durch ein (D) kenntlich gemacht. Infostellen Lech Zürs Tourismus, A-6764 Lech, Tel: +43/5583/2161-0, Fax: +43/5583/3155, info@lechweg.com, www.lechweg.com
Füssen Tourismus und Marketing, D-87629 Füssen, Tel: +49/8362/93850, Fax: +43/8362/938520, info@lechweg.com, www.lechweg.com

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