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Harzer-Hexen-Stieg

Quer durch den Harz und über den Brocken

128 Seiten, 1:35000
Länge: 100 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-427-5
Preis: € 14,90

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Streckencharakteristik

Länge, Höhenmeter und Etappen

Der Harzer-Hexen-Stieg führt von Osterode am westlichen Harzrand quer durch den Harz nach Thale. In zwei Bereichen teilt sich der Weg jeweils in eine Nord- und Südroute. Die Hauptroute führt über den Brocken und hat eine Länge von ca. 100 Kilometern. Die Route auf der südlichen Brockenumgehung ist mit 110 Kilometern etwas länger, weist dafür weniger Steigungen auf und ist landschaftlich sehr reizvoll. Alle Routen sind in diesem Buch beschrieben. An den entsprechenden Stellen der Wegalternativen finden Sie Informationen, die Ihnen die Entscheidung erleichtern können.
Auf dem Harzer-Hexen-Stieg laufen Sie durch das nördlichste deutsche Mittelgebirge überwiegend in einer Höhe zwischen 300 und 800 Metern. Bei der Brockenüberquerung gelangen Sie bis auf 1.142 Meter.
Die Gesamtstrecke ist aufgeteilt auf 9 Etappen, wobei die Nord- und Südrouten jeweils in eigenen Etappen beschrieben werden. Die Etappenlängen liegen zwischen 9 und 26 Kilometern, die Anstiege liegen zwischen 20 und 670 Höhenmetern. Für die Wanderung der Gesamtstrecke können Sie ca. 4-6 Tage einplanen.
Die einzelnen Etappen wurden so gewählt, dass sie für durchschnittliche Wanderer leicht zu bewältigen sind und ausreichend Zeit für Sehenswürdigkeiten am Wegesrand oder für kleine Abstecher bleibt. Am jeweiligen Etappenende sind immer Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Bei Schlechtwetter oder zusätzlichen Besichtigungen wird die Kilometerleistung bei manchen Etappen eventuell geringer ausfallen. Sehr sportliche Tourengeher wiederum können z. T. auch zwei Etappen am Tag bewältigen.

Wegweisung

Der gesamte Weg ist in beiden Richtungen sehr gut mit dem Logo vom Harzer-Hexen-Stieg gekennzeichnet. Die südliche Brockenumgehung ist zusätzlich mit einem „B“ ausgewiesen.
Die Markierungen befinden sich meist direkt an den Abzweigungen, manchmal auch etwas später. Oft sind auch bei geradlinigem Routenverlauf in regelmäßigen Abständen zwischendurch Markierungen angebracht. Im Harz gibt es eine sehr umfangreiche Wanderwegweisung. Die Schilder sind häufig mit Ortshinweisen und Kilometerangaben versehen. In diese Beschilderung ist der Harzer-Hexen-Stieg zusätzlich integriert. Sollten Wegabschnitte wegen Forstarbeiten nicht begehbar sein, werden vor Ort Umleitungen ausgeschildert.

Ausstattung

Entlang des ganzen Harzer-Hexen-Stiegs sind viele Raststellen, Schutzhütten und Informationstafeln zu finden. An besonders reizvollen Orten mit schöner Aussicht sind häufig Bänke aufgestellt, die zur Rast einladen.
Auf einigen Abschnitten laufen Sie kilometerlang auf einsamen Wegen durch den Wald und kommen nur selten durch Ortschaften, die Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten bieten. Es gibt jedoch immer die Möglichkeit, ein wenig vom Wanderweg abzuweichen, um Restaurants aufzusuchen. Dennoch empfehlen wir speziell für den Bereich zwischen Osterode und Altenau und für die Strecke von Torfhaus nach Andreasberg (südliche Brockenumgehung), ausreichend Proviant und vor allem genügend Getränke für die Tagesetappen mitzunehmen.

Anforderungen

Der Harzer-Hexen-Stieg ist touristisch sehr gut erschlossen und somit bestens für Einsteiger geeignet.
Der Wanderweg ist fast immer sehr gut zu begehen. Vor allem im ersten Bereich, beim Brockenabstieg und im Bereich vom Rappbodetalsperrensystem verläuft er auf breiten Forstwegen, diese können zum Teil etwas hart sein. Im Auf- und Abstieg gibt es auch kürzere Steilstücke. Aufgrund von Wurzeln und Steinen können einzelne Passagen besonders bei Nässe etwas schwieriger begehbar sein, so z. B. der steil bergab ins Odertal führende Weg hinter Sankt Andreasberg auf der Etappe 6. Solche Bereiche kommen jedoch nur sehr selten vor, es wird im Text gesondert darauf hingewiesen. Einige Abschnitte im Nationalpark Harz führen über Holzstege. Im letzten Abschnitt im Bodetal kommen Passagen auf felsigem Grund und viele Stufen vor.
Die Wanderung auf dem Harzer-Hexen-Stieg beschert Ihnen viel Ruhe, Sie laufen fast immer auf stillen Wald- oder Uferwegen und durch wenig besiedelte Regionen. Auf der gesamten Route verläuft der Weg fast nie entlang einer stark befahrenen Straße, lediglich auf einem sehr kurzen Abschnitt auf dem Sperberhaier Damm kurz vor Altenau kann in Hauptverkehrszeiten der Verkehrslärm der nahegelegenen Bundesstraße etwas laut sein. Auch auf asphaltierten Wegen und Straßen laufen Sie nur sehr selten. Einzig erwähneswert ist dabei der Abstieg vom Brocken, hier laufen Sie 4 Kilometer auf einer Asphaltstraße. In den Karten werden zusätzlich zum Wegeverlauf Informationen zur Wegeoberfläche und -begehbarkeit gegeben. Lediglich bei Ausflügen musste ev. auf diese Angaben verzichtet werden, wenn hier die Wegführung erst nach Redaktionsschluss festgelegt war.
Bei der Planung Ihrer Tour sollten Sie beachten, dass im Harz in manchen Abschnitten aufgrund der besonderen Topografie Mobilfunknetze nicht immer Empfang haben.

Tourenplanung

Infostellen

Harzer Verkehrsverband e. V., Marktstr. 45, 38640 Goslar,  05321/34040, www.harzinfo.de Kurbetriebsgesellschaft „Die Oberharzer“ mbH, Hüttenstr. 9, 38707 Altenau,  05328/8020, www.harztourismus.com Harz-Agentur, Bergstr. 31, 38678 Clausthal-Zellerfeld,  05323/982460, www.harzrad-info.de Harzklub e. V., Bahnhofstr. 5a, 38678 Clausthal-Zellerfeld,  05323/81758, www.harzklub.de (Der Harzklub e. V. ist u. a. verantwortlich für die Erstellung, Unterhaltung und Markierung von Wanderwegen im Harz.)

Reiseveranstalter und Informationsstellen:

Name Telefon-Nr
AugustusTours (+49)0351/5634820

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