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Bodensee

Die schönsten Wanderungen westlich und nördlich des Bodensees

160 Seiten, 1:35000
Stadtpläne, Höhenprofil, Fadenheftung
978-3-85000-725-2
Preis: € 9,90

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Der Bodensee

Das „Schwäbische Meer“ ist eigentlich ein Werk der eiszeitlichen Gletscher. Ein bruchtektonisches Becken wurde durch die ungeheure Kraft des Eises ausgehobelt und vertieft. Vor allem der Rheingletscher schob sich mehrmals über das Gebiet des heutigen Bodensees.
Das Re­sultat kann sich sehen lassen: Der bis zu 252?Meter tiefe See ist mit seinen 540?km² nach dem ungarischen Plattensee (590?km²) und dem Genfer See (582?km²) der drittgrößte See Mitteleuropas. Letzterem steht der Bodensee auch an Internationalität um nichts nach, führt er doch drei Staaten an seinen Ufern zusammen. Apropos inter­national: Die englische Be­zeichnung „Lake of Constance” deutet wie die französische (Lac de Cons­tance) und die italienische (Lago di Costanza) die heim­liche Haupt­stadt des Ge­wässers an.
Neben rund 240 anderen Flüssen und Bächen ist der Rhein quasi die Hauptlebens­ader des Bodensees. Er mündet in der Nähe von Bregenz in den See ein und bildet am entgegengesetzten Seezipfel bei Stein am Rhein den einzigen Abfluss. Dieser westliche Seeteil wird übrigens durch mehrere Halbinseln gegliedert, die einzelnen Teile heißen (von Nord nach Süd) Überlinger See, Gnadensee, Zeller See und Untersee.
Das Klima ist stark von der wärmespeichernden Wirkung der großen Wasserfläche geprägt.

Wandern am Bodensee

Insgesamt besticht das Tourenangebot durch eine unglaubliche Landschaftsvielfalt. Einfachere Wanderungen mit geringen Höhenunterschieden direkt am Seeufer mit fast mediterranem Flair, oft auch gut mit Besichtigungen oder einem Bad im klaren Wasser zu verbinden, sind zum Beispiel die Touren?6, 8, 12 oder 38.
Vor allem rund um den Überlinger See gibt es die charakteristischen Steiluferlandschaften. Die Kombination von manchmal tief eingeschnittenen Bachgräben, den Tobeln, mit schönen Seeblicken ergeben eine reizvolle Kulisse für die Touren?2-5 und 34-36.
Im Hegau, dem Hinterland im Nordwesten des Sees, stehen in einer flachen Landschaft steile, kegelförmige Hügel. Diese Überreste längst erkalteter Vulkane können Sie auf den Touren?16-19 erkunden.
Last but not least besuchen Sie auf den Touren?9, 10, 32 und 33 verschiedene Naturschutzgebiete, wie Flusstäler oder Aulandschaften.

Länge, Höhenmeter

Die vierzig Touren in diesem Buch umfassen kurze Spaziergänge für Einsteiger oder Kinder (5,7?Kilometer) sowie längere Wanderungen mit einigen Aufstiegen (bis zu 17,7?Kilometer). Bei den Touren entlang des Bodensees gibt es so gut wie keine Höhenmeter, im Hinterland können die zu bewältigenden Höhenmeter pro Tour bis zu 670 betragen (beispielsweise auf den Pfänder hinauf.

Anforderungen

Allen Touren gemeinsam sind die eher geringen konditionellen und technischen Anforderungen. Die Gehzeiten der vorgestellten Wanderungen liegen meist unter vier Stunden. Oft geht es über breite Wirtschaftswege und Forststraßen, aber auch die schmäleren Pfade sind immer gut zu begehen. Bei Nässe können einzelne Passagen etwas schwieriger werden, darauf wird im Text aber gesondert verwiesen.

Wegweisung

Die Wege sind dank der Arbeit der verschiedenen Wandervereine generell gut markiert, an den Verzweigungen finden Sie oft weithin sichtbare gelbe Wegweiser, aber auch ältere lokale Beschilderungen kommen vor.
Bis auf wenige Ausnahmen wurde auf eine Begehung unmarkierter Wege verzichtet.

Ihr Urlaub am Bodensee

Infostellen

Internationale Bodensee Tourismus GmbH, Hafenstr.?6, D-78462?Konstanz, Tel.?07531/909490, www.bodensee.eu
Bodensee-Vorarlberg Tourismus, A-6901?Bregenz, Postfach?16, Tel.?05574/434430, www.bodensee-vorarlberg.com

Beste Reisezeit

Grundsätzlich kann man wegen des milden Klimas rund um den Bodensee das ganze Jahr Wanderungen unternehmen. Frühling (ab April) und Herbst (bis Ende Oktober) bieten ideale klimatische Bedingungen, im Sommer kann es fallweise zu heiß sein, außerdem drohen mitunter heftige Gewitter – die Nähe der hohen Alpenberge und die damit verbundenen Temperaturgegensätze sind dafür verantwortlich. Mit der richtigen zeitlichen Tagesplanung ist aber eine Wanderung mit anschließenden Badefreuden an den kilometerlangen Naturstränden auf jeden Fall zu empfehlen.

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