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ADFC-Radplan Hamburg (RP-HH)

1:20000
Karte
978-3-85000-476-3
Preis: € 5,90

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So nutzen Sie diesen Radplan

Mit dem Radplan erwerben Sie einen vollständigen Stadtplan, der darüber hinaus wichtige Informationen für Radfahrer und Radfahrerinnen enthält. Damit Sie ihn optimal nutzen können, sollten Sie die Legende genau ansehen und diese „Bedienungsanleitung“ aufmerksam lesen.

Hauptziel dieses Radplans ist, Ihnen bei längeren Fahrten innerhalb Hamburgs attraktive Verbindungen aufzuzeigen. Wollen Sie eine solche Strecke mit dem Fahrrad zurücklegen, so sollten Sie zunächst herausfinden, ob Sie zwischen Start und Ziel eine durchgezogene Linie (rot, orange, grün) auf der Karte finden, denn diese Linien stehen für die höchste Qualitätsstufe. Ggf. greifen Sie auf eine unterbrochene Linie (mäßige Qualität) oder Punkte (notwendiger Lückenschluss) zurück. Rote und orange Linien bedeuten übrigens keinen Qualitäts­unterschied, sondern dienen der besseren Orientierung für das Auge.

Die grünen Linien stellen Strecken dar, die vor allem bei schönem Wetter gut zu befahren sind. Sie sind weitgehend autofrei und oft verlaufen sie entlang von Kanälen oder Bahndämmen. Bei Regen können sie schon mal matschig werden. Die Wege sind oft unbeleuchtet und eignen sich deshalb nicht für Fahrten im Dunkeln. Auf diesen Strecken muss in jedem Fall besondere Rücksicht auf FußgängerInnen und spielende Kinder genommen werden. Radwege sind als violette Linien am Rande der Straßen in den Plan eingezeichnet. Eine durchgezogene Linie steht für einen benutzungspflichtigen Radweg. Eine Linie aus kleinen Punkten steht für die so genannten anderen Radwege. Dort darf der Radfahrer auf der Fahrbahn fahren. Er darf aber auch den Radweg benutzen.

Die Qualitätsbewertung besteht immer aus einer Gesamtbeurteilung der Kriterien Wegbreite, Oberfläche und Kfz-Belastung. Wo Radfahrer auf der Fahrbahn fahren dürfen, werden zusätzlich die Kriterien ruhender Verkehr und durchschnittliches Geschwindigkeitsniveau der Kfz berücksichtigt. Bei benutzungspflichtigen Radwegen wurde neben der Breite und der Oberfläche ebenfalls der ruhende Verkehr berücksichtigt – sowie auch die Stärke des Fußgängerverkehrs.

Sie können diese Bewertungen kennen lernen, wenn Sie den Plan in einem Ihnen gut bekannten Stadtgebiet betrachten. Fahren Sie im Geiste einige Strecken ab und vergleichen unsere Bewertung mit der, die Sie getroffen hätten. So können Sie später in unbekannten Stadtteilen gut abschätzen, was sich hinter einer Streckenempfehlung verbirgt. Noch besser machen Sie sich natürlich mit dem Plan vertraut, wenn Sie ihn einige Male nutzen, um unbekannte Strecken zu fahren.
Wir haben übrigens nicht alle denkbaren Verbindungen eingezeichnet, weil dies zu Lasten der Übersichtlichkeit – besonders in den Tempo-30-Zonen – gegangen wäre. Vielmehr haben wir uns um die Darstellung eines Netzes bemüht. Es kann vorkommen, dass Ihr Ziel nicht direkt am Netz liegt. Zur individuellen Streckenplanung haben wir auch Durchlässe am Ende von Sackgassen oder zwischen Häuserzeilen in den Plan aufgenommen. Bei schmal gezeichneten Straßen handelt es sich um Tempo-30-Straßen oder um andere Straßen mit verhältnismäßig geringem Kfz-Verkehr.

Durch die Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) im Herbst 1997 und ihre Umsetzung hat sich in Hamburg die Rechtslage für Radfahrer geändert. Besonders betrifft dies die Benutzungspflicht von Radwegen und die Benutzung von Einbahnstraßen in Gegenrichtung. Der ADFC setzt sich bis heute für fahrradfreundlichere Lösungen ein. Vieles kann sich noch ändern. Wir können daher keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben in diesem Radplan übernehmen. Jeder Radfahrer ist an die StVO gebunden und sollte immer rücksichtsvoll fahren und mit Fehlern der anderen rechnen. In manchen Fällen mussten wir, um eine attraktive Verbindung herstellen zu können, auch kurze Wegstrecken entlang einer stark befahrenen Straße oder über ein kurzes Stück Gehweg wählen. Natürlich muss sich jede Radfahrerin und jeder Radfahrer auch auf solchen Strecken an die Straßenverkehrs-Ordnung halten.

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