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Usedom, Stettiner Haff (RK-MV06)

Anklam – Demmin – Greifswald – Grimmen – Swinemünde – Ückermünde – Usedom – Wolgast

1:75000
Stadtpläne, Karte
978-3-85000-383-4
Preis: € 6,90

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Mit ca. 6000 km² bildet die Radkarte Usedom, Stettiner Haff ein besonders großes Gebiet ab, welches zu großen Teilen zum Landkreis Vorpommern-Greifswald gehört. Das Ferienparadies Usedom, die sogenannte „Badewanne Berlins“, verfügt nicht nur über mondäne, nostalgische Seebäder mit mehr als 40 Kilometern traumhaften Sandstrandes und eine breites Kulturangebot, sondern auch über vielfältige Natur- und Landschaftsformen im Achterland. Die Landschaft entlang des Strelasunds und des Greifswalder Boddens zeigt sich beschaulich, vereinzelte Wälder und weite Wiesen- und Ackerflächen prägen diesen Landstrich.
Der knapp 54.000 Hektar große Naturpark Stettiner Haff befindet sich südlich des Haffs an der Grenze zu Polen. Das Landschaftsbild ist geprägt von der naturbelassenen Haffküste mit den Haffwiesen, einer leicht hügeligen Endmoränenlandschaft, von Niedermoorflächen und kleinen Flussläufen wie Uecker und Randow sowie von den großflächigen Buchen- und Mischwäldern. Die an das Stettiner Haff grenzende Ueckermünder Heide ist Bestandteil des Naturparks, sie weist magere Sandböden auf. Hier kommen Binnendünen und Heideflächen, aber auch zahlreiche Moore und Sümpfe vor. In der sehr abwechslungsreichen Landschaft ist eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt beheimatet. Der Naturpark ist ein wichtiges Rastgebiet für Vögelzüge:Tausende Gänse und Kraniche können im Frühjahr und Herbst beobachtet werden. Es kommen aber auch Schwarzstörche und Seeadler vor.
Neben Uecker und Randow sind außerdem die naturnahen Täler von Peene, Tollense und Trebel zu nennen, die im Landesinneren landschaftsprägend wirken. Das Peenetal gilt als eines der letzten naturbelassenen Urstromtäler Mitteleuropas. Es ist Magnet und Lebensraum für Adler, Rothirsche, Otter, Biber sowie Pflanzen und genießt durch den Naturpark Flusslandschaft Peenetal einen besonderen Schutz.

Einer der kulturellen Höhepunkte ist die alte Hansestadt Greifswald, welche einen Stadtplan in der Radkarte erhalten hat. In die Zeit der wirtschaftlichen Blüte mit dem Anschluss an die Hanse fiel die Gründung der zweitältesten Universität im Ostseeraum, so errang Greifswald die Position, geistiges und kulturelles Zentrum von Pommern zu sein. Die Entstehung der Peene-Werft nach dem Zweiten Weltkrieg und der Hafen bescheren Wolgast bis heute einen erfolgreichen Wirtschaftszweig. Heute ist die Herzogstadt Wolgast eine lebhafte Kleinstadt mit maritimem Flair. Im Jahr 1824 wurde in Swinemünde das erste Seebad eröffnet, Heringsdorf, Zinnowitz und Ahlbeck folgten wenig später. Damit stand einer Weiterentwicklung des Tourismus nichts mehr im Weg.
In Torgelow können Sie das Mittelalterzentrum besuchen oder eine Rast an der Uecker einlegen. Vom Hafen von Ueckermünde kann man mit der Fähre nach Usedom übersetzen oder man folgt lieber der Küste des Stettiner Haffs und steuert einladende Badeorte wie Mönkebude und die Hansestadt Anklam an, das ein hervorragender Ausgangspunkt für Peenetouren per Kanu, Kajak, Solarboot oder Floss und Naturführungen ist.
Die von Wasser umgebene Stadt Demmin, die ebenfalls per Stadtplan erkundet werden kann, ist heutzutage ein Paradies für Wassersportler und Angler, da hier drei Flüsse zusammenfließen und Demmin mit 35?Wildfischarten als die fischreichste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern gilt.

Zwischen Strelasund entlang des Greifswalder Boddens bis Wolgast führt Sie der Ostseeküsten-Radweg überwiegend auf verkehrsarmen Nebenstraßen, es sind jedoch auch mehrere Kilometer Kopfsteinpflasterstraße darunter. Auf Usedom hingegen fahren Sie fast ausschließlich auf herrlichen Radwegen entlang der Küste. In Ueckermünde treffen Mecklenburgische Seen-Radweg, Oder-Neiße-Radweg und Radfernweg Berlin-Usedom aufeinander, die Sie allesamt auf die Insel Usedom führen. Insgesamt sind in dieser Karte 22 beschilderte Radwege ausgewiesen, die Ihnen zur Befahrung Vorpommerns per Rad zur Verfugung stehen.

Mit dieser bikeline®-Radkarte halten Sie eine speziell für Radfahrer entwickelte Landkarte in Händen. Die Karte ist im Maßstab 1:75.000 erstellt, das heißt 1 Zentimeter auf der Karte entspricht 750 Metern in der Natur. Diese Größe des Maßstabes gibt einen guten Überblick über die ausgewählte Region und ermöglicht zudem eine genaue kartografische Darstellung im Detail. Diese Detailtreue ist für eine Radkarte von besonderer Bedeutung, um eine bestmögliche Orientierung im Gelände zu erzielen. Die topografische Grundlage ist sehr übersichtlich gestaltet und in der Farbintensität leicht zurückgenommen. Dadurch wird die Radinformation besonders gut hervorgehoben.

Das Kartenkonzept

Wir haben für Sie ein dichtes Netz an Radrouten und Radwegen recherchiert, das es Ihnen ermöglicht, die gewählte Region intensiv mit dem Fahrrad zu erleben. Neben den wichtigsten Radfernwegen sind in der Karte noch zahlreiche zusätzliche Langstreckenverbindungen eingezeichnet, so dass ein ausgewogenes Hauptroutennetz entsteht. Das Hauptroutennetz wird zudem verdichtet durch ein sinnvoll ausgewähltes Nebenroutennetz. Diese Kombination aus Haupt- und Nebenrouten ermöglicht es, eine Region auf Tages- oder Mehrtagestouren zu entdecken oder das Gebiet auf einer längeren Radreise auf angenehm fahrbaren Wegen zu durchqueren. Neben der detaillierten topo­grafischen Karte enthält die Radkarte noch zahlreiche andere hilfreiche Informationen. Die Legende erklärt Ihnen alle in der Karte enthaltenen Informationen sehr anschaulich: Radinformationen, touristische Informationen, topografische Informationen sowie die Maßstabsangabe mit Maßstabsleiste. Stadt- und Ortspläne von den wichtigeren und größeren Städten und Ortschaften der Region erleichtern die Orientierung auf der Durchreise und bei der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten. Die Systematik der bikeline®-Karten unterscheidet die Art der Routen nach der Farbe der Linien (Radweg/Hauptroute/Nebenroute), sowie den Straßenbelag nach der Linienart (durchgehend/gestrichelt/kurz gestrichelt). Bei der durchgezogenen Linie können Sie sich auf asphaltierte, ruhige Straßen und Wege einstellen. Sobald die Linie unterbrochen ist (gestrichelt), ist der Untergrund unbefestigt (variiert von gekiesten und geschotterten Wegen bis hin zu Wald- und Feldwegen mit erdigem Untergrund). Verkehr: Ist die Signatur punktiert, weist diese Straße ein höheres Verkehrsaufkommen auf. Hier unterscheiden wir zwei Kategorien: Verläuft die Punktierung auf einer weißen Straße, dann müssen Sie mit einem mäßigen Verkehrsaufkommen rechnen; ist die Straße jedoch zusätzlich gelb hinterlegt, dann ist das Verkehrsaufkommen hoch bis sehr hoch.

Der Karteninhalt

Mit den kartografischen Streckeninformationen können Sie sich unbeschwert auf die Reise begeben, denn die notwendigen Informationen haben wir schon für Sie zusammengetragen: Bodenbelag (asphaltiert oder unbefestigt), Verkehrsbelastung, Steigungen, Kilometerangaben, touristische Infrastruktur wie Gasthäuser und Übernachtungsbetriebe sowie die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten der Region.

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