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Rennsteig-Radweg

Von Hörschel nach Blankenstein

72 Seiten, 1:50000
Länge: 210 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-364-3
Preis: € 12,90

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Höhenprofil

Im 9. Jahrhundert begann die Geschichte des berühmten Höhenwanderweges, der in den letzten Jahrhunderten von unzähligen Füßen begangen und sogar besungen wurde. Dennoch wurde erst im Jahre 1330 der Name Rennsteig erstmals urkundlich erwähnt. Eine wichtige historische Begebenheit ereignete sich im Jahre 1530, als Martin Luther den Rennsteig überquerte, um in Lehesten zu predigen. Ein Bericht des Grafen von Schwarzburg aus dem Jahre 1597 beweist, dass der Höhenweg bereits vor dem 30-jährigen Krieg existierte. 1666 wurde der Rennsteig zum ersten Mal vermessen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts zogen die Soldaten Napoleons über den Rennsteig zur Doppelschlacht von Jena und Auerstedt. 1830 bewanderte der Vermessungsingenieur Julius von Plänckner den Rennsteig von Blankenstein bis Hörschel und sein Bericht veranlasste August Trinius zu ausgiebigen Rennsteigforschungen. Dr. Hertel gründete 1896 den Rennsteigverein zum Schutz und zur Betreuung des Höhenweges. Es gibt sogar ein Rennsteiglied, welches 1951 von Herbert Roth und Karl Müller geschrieben wurde.
Seit der Wiedervereinigung Deutschlands kann man den Rennsteig seit 28. April 1990 wieder durchgehend bewandern. Es sind jährlich Zehntausende, die sich auf die Wanderung von Hörschel nach Blankenstein begeben. All diese begeisterten Wanderer sind ein Beweis dafür, dass der Rennsteig große landschaftliche Attraktivität zu bieten hat und auf jeden Fall eine anspruchsvolle Wanderroute darstellt. Ebenso anspruchsvoll ist die Strecke des Rennsteig-Radwanderweges, der dem Wanderweg in nichts nachsteht. Der Rennsteig-Radweg
Der Rennsteig-Radweg existiert seit dem 19. Juni 2000 und führt ebenso wie der Rennsteig-Wanderweg von Hörschel an der Werra nach Blankenstein an der Saale. Er ist 195 Kilometer lang und durchgehend beschildert. Großteils verläuft der Radweg parallel zu dem beliebten Wanderweg. Es gibt auch einige Stellen, wo der Radweg direkt auf dem Höhenweg geführt wird – insgesamt sind 26 Kilometer identisch.
Das Interessante am Rennsteig-Radweg ist natürlich die unverbrauchte Natur des Thüringer Waldes, dessen großer Baumbestand dem Gebiet den besonderen Reiz verleiht. Ein anderes typisches Merkmal für den Rennsteig-Wanderweg und den Radwanderweg sind die sogenannten Grenzsteine, die in regelmäßigen Abständen auf der Strecke zu finden sind. Diese sind Zeugen der jahrhundertelangen Geschichte des Rennsteigs. Sie dienen dem Radwanderer und dem Wanderer zur besseren Orientierung.
Die Höhenlagen des Thüringer Waldes sind bekannt für Ihre kalten und langen Winter. Da der Rennsteig als Kammweg hoch gelegen ist, betreffen ihn diese harten Winter. Für Radwanderer ist es daher nur möglich, die Tour vom Frühsommer bis Oktober, maximal November zu radeln.

Beschilderung

Der Radweg ist durchgehend mit rechteckigen Radschildern des Rennsteig-Radweges beschildert. Diese Schilder sind auf Holztafeln montiert und zumeist gut sichtbar angebracht. Sie können sich auch an das aufgemalte weiße „R” halten, das oftmals im Wald auf Bäumen und Steinen auftaucht. Leider gibt es sogenannte „Andenkenjäger“, die unvernünftigerweise die Schilder zum Teil abmontieren und als Souvenirs mit nach Hause nehmen. Darum kann es immer wieder vorkommen, dass an wichtigen Kreuzungen Schilder fehlen!

Tourenplanung - Zentrale Infostellen

Thüringer Tourismus GmbH, Erfurt,  0361/37420 Fremdenverkehrsverband Thüringer Wald, Suhl,  03681/39450 Fremdenverkehrsbüro der Verwaltungsgemeinschaft „Saale-Rennsteig”, Blankenstein,  036642/25871 Tourismus Eisenach GmbH, Goethestr. 41, D-99817 Eisenach,  03691/7923-0, Fax: 7923-20, E-Mail: tourist-info@eisenach-tourist.de, Internet: www.eisenach-tourist.de

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