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Po-Radweg

Von Mailand ins Po-Delta

92 Seiten, 1:75000
Länge: 595 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-143-4
Preis: € 12,90

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Höhenprofil

Po-Radweg

Die Po-Ebene ist ein ideales Reiseziel mit dem Fahrrad. Ohne Steigungen durchfahren Sie ein Gebiet, das vom Fahrradtourismus noch nicht entdeckt ist. Der Po bestimmt seit ewigen Zeiten die Landschaftsform. Er hat Platz, sich seinen eigenen Weg zu bahnen, eingegrenzt durch mächtige Dämme, auf denen einfaches Radeln angesagt ist. Der Po gilt als der letzte große Fluss Europas, der vom Massentourismus noch nicht erobert wurde. Eine Reise durch die Lombardei und die Emilia Romagna stellt eine Entdeckungsreise dar, bei der Sie aus dem Staunen nicht heraus kommen werden. Die Landschaft wirkt faszinierend mit ihren vielen kleinen verschlafenen Dörfern und die Kulturstädte Piacenza, Parma, Ferrara usw. beeindrucken mit einer Fülle an Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten. Sie tauchen ein in ein Stück Italien, welches unbekannt und überaus reizvoll ist. Sie spüren die italienische Lebensart vom Ausgangspunkt Mailand bis zum Po-Delta. Eine Reise in ca. 7?Tagen fast nur im Flachen, auf ruhigen Dammwegen und Nebenstraßen mit einer interessanten Kultur und nicht zu vergessen die kulinarischen Hochgenüsse. Das Po-Delta wird auch Wasserland genannt, in einem sehr lange andauernden Prozess wurden viele Hektar Land dem Meer und den Flüssen entrissen. An der Entstehung des Gebietes waren die Flüsse Po und Etsch beteiligt, die in ihrem Mündungsgebiet Erde ablagerten. Das Po-Delta ist ein junges Gebiet, viele der heutigen Küstenorte lagen vor einigen tausend Jahren noch am Meeresboden. Viele der Flüsse haben im Flussbett Material abgelagert. Dadurch wurde es erhöht, bis die Flüsse es schließlich durchbrachen und sich einen neuen Weg zum Meer bahnten. Die alten, sogenannten Urflussbetten sind sehr wichtig für die Struktur des Landes. Das Delta in seiner heutigen Erscheinung wurde allerdings stark vom Menschen beeinflusst. Die Herrscherfamilie der Este hat besonders im 15. und 16.?Jahrhundert viele Hektar Land durch Umleitung des Wassers urbar gemacht. Als das Ende des Herrschergeschlechts kam, folgte eine schwierige Zeit, weil der Boden absank und dadurch das Wasser wieder an Gebiet gewinnen konnte. Im 17.?Jahrhundert haben die Venezianer den Durchstich von Porto Viro beschlossen. Sie leiteten den Fluss um, so dass er weiter südlich ins Meer mündet. Trockenlegungen des Bodens wurden bis in die zweite Hälfte des 20.?Jahrhunderts durchgeführt. Der Regionalpark des Po-Deltas zeigt uns die ehemalige Landschaft des Gebietes. Noch vor ca. 1000 Jahren war ein Teil des Po-Deltas mit Wäldern bedeckt, der letzte Rest des Waldes ist heute der Mesolawald. Das Waldgebiet ist wegen seines Artenreichtums sehr bedeutend. Das Gebiet von Ferrara liegt heute noch zum größten Teil bis zu vier Meter unter dem Meeresspiegel. Deshalb herrscht hier ein ständiger Kampf zwischen Land und Meer und als Folge treten Überschwemmungen auf. Neben den zahlreichen kulturellen Angeboten lernt man bei der Radtour durch das Po-Delta auch die einmalige Landschaft mit ihren Eigenheiten und besonderen Phänomenen kennen.

Streckencharakteristik

Länge

Die Gesamtlänge des Po-Radweges beträgt 595 Kilometer. Varianten und Ausflüge sind dabei ausgenommen.

Wegequalität & Verkehr

Der Po-Radweg verläuft zum Großteil auf asphaltierten Straßen und Dammwegen. Es kommen kurze unbefestigte Abschnitte vor, zum Beispiel entlang des Naviglio die Bereguardo, entlang des Flusses Lambro oder vor Parma entlang des Flusses Taro. In den Städten treffen Sie natürlich auf Verkehr, besonders in Mailand und Parma und sonst nur auf kurzen Teilstrecken. Italien ist allgemein verkehrsreicher als Deutschland oder Österreich. Es wird außerdem sehr zügig gefahren. Radfahrer sind keine unbekannten Verkehrsteilnehmer, da die Italiener selbst viel mit dem Rennrad unterwegs sind. Stellen Sie sich jedoch auf eine etwas „andere“ Fahrweise ein; wichtig ist vor allem, dass Sie flexibel auf verschiedenste Verkehrssituationen reagieren

Beschilderung

Hinter Mailand gibt es Schilder entlang des Naviglio Grande mit folgendem Wortlaut: Parco Ticino-Regione Lombardia-Pista ciclopedonale „del Naviglio Grande“. Von Pavia bis Stellata ist die Route nicht beschildert. Ab Stellata tauchen braune Radschilder mit der Aufschrift „Destra Po“ auf. Sie treffen dann auch noch auf Schilder mit der Aufschrift „ciclopista, Un Po in bicicletta“ oder „ciclopista, Dei tre fiumi“ – beide Schilderarten sind braun und rechteckig.

Tourenplanung - Zentrale Infostellen

Wichtige Telefonnummern: Internationale Vorwahl für Italien: 0039. ENIT (Italienisches Tourismusbüro) Deutschland, Barckhausstr.?10, D-60325 Frankfurt am Main, Tel:?+49/(0)69/237434, Fax: 232894, frankfurt@enit.it, www.enit.de
ENIT Österreich, Mariahilferstraße?1b/Mezzanin - Top XVI, A-1060 Wien, Tel:?+43/(0)1/5051639, Fax: 5050248, vienna@enit.it, www.enit.at

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