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Radatlas Moststraße

Radfahren zwischen Donau, Ybbs und Enns

92 Seiten, 1:75000
Länge: 440 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Spiralbindung
978-3-85000-228-8
Preis: € 11,90

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Das Moststraße liegt im westlichen Teil des Mostviertels, ist begrenzt von den Flüssen Enns, Donau und Ybbs und gilt schon seit Jahrhunderten als Kernland der Mostwirtschaft. Die schweren und fruchtbaren Böden sind bestens für das Gedeihen von Mostbirnbäumen mit ihren kräftigen, tiefen Wurzeln geeignet. An diesen Bäumen können bis zu 1.000 Kilogramm an Früchten hängen. Es dauert jedoch oft mehrere Jahrzehnte bis sie ihren vollen Fruchtstand erreicht haben, dafür werden Sie meist auch einige hundert Jahre alt. Die oft sehr alten Bäume sind für die Obstplantagenzucht nicht geeignet und daher meist auf Streuobstwiesen zu finden. Diese prägen schon lange Zeit die Landschaft dieser Gegend, welche vor allem im Frühjahr zur Zeit der Mostbirnblüte ein einzigartiges Erlebnis darstellt.
Hier im Mostviertel wird der Most meist aus der Mostbirne hergestellt, deren Wachstum durch das milde Klima südlich der Donau begünstigt ist. Der Most hat in diesem Gebiet schon seit dem 19. Jahrhundert wirtschaftliche Bedeutung. Aus dem Erlös des Mostverkaufs wurden früher die heute so typischen Vierkanthöfe erbaut. Es ist jedoch nachgewiesen, dass der Most bereits bei den Kelten als Cider, den Germanen als „lith“ und den Römern als „mustum“ getrunken wurde. Auch heute noch ist der Most ein beliebtes und vor allem auch gesundes Getränk, das in den zahlreichen Mostheurigen genossen werden kann. Auch mit Most zubereitete Speisen wie Mostsuppe, Mostbraten, Mostkuchen oder Mostpudding werden in den Restaurants der Region angeboten. Die kulinarischen und landschaftlichen Ereignisse sowie die Informationen rund um Birne und Most an der Moststraße tragen dazu bei, sich hier wohl zu fühlen. Denn wie der Mostviertler schon sagt: „Wo sich die Birne wohl fühlt, lebt auch der Mensch sehr gerne.“

Streckencharakteristik

Länge

Die Gesamtlänge der 11 Touren dieses Buches beträgt rund 440 Kilometer.

Wegequalität & Verkehr

Die Wegequalität der im Buch beschriebenen Touren im Mostviertel ist im Großen und Ganzen hervorragend. Die Touren verlaufen hauptsächlich auf asphaltierten verkehrsarmen Nebenstraßen und Radwegen. Vereinzelt sind noch kurze Streckenabschnitte unbefestigt, aber auch diese werden in nächster Zeit asphaltiert.
Da das Mostviertel kein ebenes Gebiet ist, muss bei den meisten der Touren mit Steigungen und Gefällestrecken gerechnet werden, die aber meist nicht allzu schwer zu bewältigen sind.

Beschilderung

Laut Auskunft des Tourismusverbandes Moststraße sind sämtliche Routen ab Mai 2007 durchgehend beschildert. Diese einheitlichen Schilder sind grün mit weißem Fahrrad und weißen Richtungspfeilen. Außerdem ist darauf der Schriftzug Mostviertel, Ennstalweg oder Ybbstalweg zu sehen. Zusätzlich befinden sich auf den Schildern die Nummern der Radrouten auf gelben Hintergrund.
Wenn mehrere Routen zusammentreffen, finden Sie an diesen Stellen Knotenpunktschilder. Die Knotenpunkte werden am Schild als grüner Punkt mit weißer Schrift dargestellt. Die Schilder zeigen Ihnen, in welche Richtung von diesem Knotenpunkt welche Radroute wegführt. Außerdem sind darauf die nächstgelegenen Städte mit Entfernungsangabe aufgeführt.

Tourenplanung - Zentrale Infostellen

Mostviertel Tourismus GmbH, Adalbert-Stifter-Straße 4, A-3250 Wieselburg, Tel: 07416/52191, Fax: 07416/53087, E-Mail: office@most4tel.com, www.mostviertel.info Aktuelle Heurigenöffnungszeiten finden Sie unter www.moststrasse.at

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