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Frosch-Radweg

Radwandern durch die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft

100 Seiten, 1:50000
Länge: 274 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-165-6
Preis: € 12,90

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Höhenprofil

Der Frosch-Radweg führt durch die reizvolle Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft – eine Landschaft, deren Charakter durch ausgedehnte Wälder und etwa 1.000 Teiche geprägt ist. Dieses Gebiet, im Nordosten Sachsens gelegen, ist das größte, wirtschaftlich genutzte Teichgebiet Europas. Hier wird eine Teichfläche von 5.200?Hektar bewirtschaftet, 90?% des gesamten Ertrages wird überregional und nur 10?% in der Oberlausitz verkauft. In den Teichwirtschaften züchten die Teichwirte überwiegend Karpfen (80 %). Der ursprünglich aus Asien stammende Fisch zeichnet sich durch hohe Widerstandskraft gegenüber häufigem Umsetzen und Schnellwüchsigkeit aus. Lediglich drei Sommer lebt ein Karpfen in fünf verschiedenen Aufzucht­teichen bevor er sein Vermarktungsgewicht von 1.200-1.500?g erreicht hat. Neben Karpfen werden auch andere Speisefische (20%) gezüchtet, wie Welse, Hechte, Zander, Schleien, Störe und Aale.

Streckencharakteristik

Länge

Der Frosch-Radweg hat eine Länge von 276 Kilometern, Varianten und Ausflüge ausgenommen.

Wegequalität & Verkehr

Die Wegequalität ist gut bis sehr gut. Sie fahren hauptsächlich auf asphaltierten Oberflächen und wenig auf unbefestigten Feld- und Waldwegen. Alle Wege sind gut befahrbar, lediglich der Waldweg zwischen Neschwitz und Oppitz mit seinen herausragenden Wurzeln und dem teilweise tiefgründigen Sand erfordert vor allen Dingen für Fahrradgespanne, Radreisende mit schwerem Gepäck und für selbst fahrende Kinder und deren Eltern Geduld und Ausdauer. Der Ausbau ist leider erst für die Zukunft geplant, so bleibt die Fahrt durch den ruhigen Wald vorerst recht anstrengend.
Der Frosch-Radweg verläuft hauptsächlich auf entlegenen, teilweise straßenbegleitenden Radwegen und Wirtschaftswegen sowie ruhigen Nebenstraßen. Selten fahren Sie auf stärker befahrenen Landstraßen.

Steigung

Im Großen und Ganzen ist der Frosch-Radweg recht gemütlich. Kondition ist dennoch erforderlich und zwar besonders im Bereich der Hohen Dubrau bei Groß Radisch. Hier gibt es eine sehr starke Steigung, die sich zum Glück umfahren lässt. Dann gibt es noch ein paar stärkere Steigungen im südöstlichen Teil des Frosch-Radweges bei Thiemendorf am Rand der Königshainer Berge, im westlichen Teil zwischen Biehla und Bulleritz sowie im Nordwesten zwischen Bernsdorf und Dubring.

Beschilderung

Der Frosch-Radweg ist mit einem einheitlichen Logo beschildert – ein winkender, verschmitzt lächelnder, grüner Frosch mit einer Blume im Mundwinkel. Die Beschilderung ist auf der gesamten Strecke sehr gut. Sie ist von Weitem sichtbar und in regelmäßigen Abständen aufgestellt, sodass es keine Orientierungsschwierigkeiten gibt. Nach Abzweigen, bei denen Zweifel auftreten könnten, folgt nach wenigen Metern häufig ein weiteres Schild zur Bestätigung, dass man richtig abgebogen ist.
Bemerkenswert ist, dass die Beschilderung über die Kreisgrenzen hinweg konsequent durchgeführt ist, d.h. Sie merken keinen Unterschied, wenn Sie von einem Landkreis in den benachbarten Kreis hinüberfahren.

Tourenplanung - Zentrale Infostelle

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH

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