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Fluss-Radwege Schwäbische Alb

Albtäler-Radweg, Brenz-Radweg, Donau-Radweg, Filstal-Radweg, Lautertal-Radweg, Lauter-Alb-Lindach-Radweg, Lonetal-Radweg, Neckar-Radweg

160 Seiten, 1:50000
Länge: 815 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-663-7
Preis: € 13,90

Link zur Druckansicht

Die Schwäbische Alb mit ihren Wäldern, Wiesen, sanften Bergen, vielen Höhlen und steilen Felsen, mit den Burgen, Schlössern, Klöstern, uralten Dörfern und
Fachwerkstädtchen gilt als Paradies für Radfahrer. Es gibt ein sehr gut ausgebautes und beschildertes Radwegenetz, in vielen Orten werden Leihräder angeboten.
Die in diesem Buch vorgestellten Touren verlaufen überwiegend in Flusstälern und ermöglichen zum Teil ein Radeln ohne große Steigungen. Doch ganz steigungsfrei
ist keine der Touren. Wer die hügeligen oder auch steigungsreichen Abschnitte scheut, dem ist die Benutzung eines E-Bikes zu empfehlen. Der als Qualitätsroute mit
vier Sternen ausgezeichnete Albtäler-Radweg bietet sich ganz besonders als E-Bike-Tour an, denn entlang des Weges gibt es viele E-Bike-Verleih- und Ladestationen.
Die Touren in diesem Buch lassen sich vielfältig variieren. So können Sie Teilabschnitte von längeren Radwegen als Tagesauflug planen oder zwei oder mehrere Radrouten
ganz oder abschnittsweise kombinieren, um einen ganzen Radurlaub in der Region zu genießen.

Streckencharakteristik

Länge

Die Gesamtlänge aller 8 Touren beträgt rund 815 Kilometer. Die längsten Touren sind der 213 Kilometer lange Abschnitt auf dem Donau-Radweg und der Albtäler-Radweg mit
189 Kilometern. Die kürzeste Tour ist der 43 Kilometer lange der Lonetal-Radweg.

Wegequalität und Verkehr

Wegequalität und Verkehr werden zu jeder der im Buch vorgestellten 8 Touren im Detail am Anfang der jeweiligen Tour erklärt. Allgemein kann gesagt werden, dass die Routen
überwiegend auf asphaltierten Radwegen oder ruhigen Straßen verlaufen. Immer wieder kommen auch gesplittete oder gekieste Abschnitte vor, die meist gut befahrbar sind.
Nur selten müssen Sie aufgrund fehlender Radinfrastruktur auf eine verkehrsreiche Straße ausweichen.

Beschilderung

Es gibt in der Schwäbischen Alb eine allgemeine Richtungswegweisung, auf welcher der Name des nächstgelegenen Ortes verzeichnet ist. Zusätzlich sind die Radwege mit dem
entsprechenden Logo versehen. Zwischen den Hauptwegweisern sind sogenannte Zwischenwegweiser angebracht. Diese bestätigen zwischendurch die Richtigkeit der Fahrtrichtung.
Genauere Informationen zur Beschilderung finden Sie am Anfang der jeweiligen Tour.

Die schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge, das nördlich der Donau im Bundesland Baden-Württemberg liegt. Die Ausläufer im Osten gehören zu Bayern. Die zerklüftete Hochebene
erstreckt sich auf einer Länge von 180 Kilometern und einer Breite von ca. 40 Kilometern. Im Nordwesten bildet der Albtrauf einen markanten Steilabfall zum Albvorland.
Der Höhenunterschied beträgt bis zu 400 Meter. Im Südosten sind die Übergänge sanfter ausgeprägt.
Das Gestein des Gebirges ist in der Jurazeit als Ablagerung am Boden des Meeres entstanden. Neben Tonmergel und Tonschiefer bildet der wasserdurchlässige Kalkstein das
vorherrschende Gestein. In den Sedimentgesteinen sind zahlreiche Fossilien eingeschlossen. Die in Steinbrüchen geborgenen 180 Millionen Jahre alten Fossilienfunde haben
überregionales Aufsehen erregt. Der GeoPark Schwäbische Alb ermöglicht an verschiedenen sogenannten Klopfplätzen den Gästen der Region, mit Hammer und Meißel selbst auf Suche
nach fossilen Überresten zu gehen.
Eine Besonderheit der Schwäbischen Alb sind die vielen Höhlen, die zum Teil als Schauhöhlen erschlossen sind. Die Schwäbische Alb zählt zur höhlenreichsten Landschaft Deutschlands.
Funde aus der Altsteinzeit, die u. a. in den Höhlen entdeckt wurden, sind Beleg für eine sehr frühe Siedlungsgeschichte in der Region, die bis 35.000 Jahre vor Christus nachweisbar ist.
Auch wenn das Klima rau, der Boden karg und die landwirtschaftlichen Erträge gering waren, die Schwäbische Alb blieb seit der frühen Menschheitsgeschichte über die 250 Jahre währende
Zeit der Römerherrschaft und die lange Periode der mittelalterlichen Kultur – die Adelsgeschlechter der Staufer und Hohenzollern residierten hier – bis in die Gegenwart durchgehend
besiedelt. Heute gehört die Schwäbische Alb zur burgen- und schlösserreichsten Region Deutschlands. Von den ehemals mehr als 400 Burg- und Schlossanlagen sind noch über 100 erhalten
und zu besichtigen.
Teile der Schwäbischen Alb sind als Biosphärenreservat ausgewiesen. Die Vegetation ist in manchen Bereichen subalpin. Es kommen u. a. Enzianarten und Silberdistel, aber auch
Orchideenarten und Berg-Astern vor. Die Faunawelt zeigt einen großen Artenreichtum. Vögel wie Wanderfalke und Uhu genießen einen besonderen Schutz. Zeitweise wurden sogar Gänsegeier
gesichtet. Eine Besonderheit sind auch das Vorkommen von Gämsen und Luchsen.
Die landschaftliche Vielfalt und der kulturelle Reichtum der Schwäbischen Alb ziehen jährlich eine Vielzahl an Touristen in die Region. Neben einem gut ausgebauten Netz an
Rad- und Wanderwegen gibt es vielfältige Möglichkeiten für weitere Freizeitaktivitäten wie Klettern, Reiten, Kanufahren und auch für Wintersport.

Tourenplanung

Zentrale Infostelle

Schwäbische Alb Tourismusverband, Marktpl. 1, 72574 Bad Urlach, Tel. 07125/948106, Fax: 07125/948108, info@schwaebischealb.de, www.schwaebischealb.de

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