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Benediktweg

Auf den Spuren von Papst Benedikt XVI.

92 Seiten, 1:50000
Länge: 248 km
Stadtpläne, Übernachtungsverzeichnis, Höhenprofil, Spiralbindung
978-3-85000-257-8
Preis: € 11,90

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Höhenprofil

Papst Benedikt XVI. wurde am 16. April 1927, einem Karsamstag, als Joseph Alois Ratzinger in Marktl am Inn geboren. 1929 zog die tief religiöse Familie Ratzinger nach Tittmoning, 1932 nach Aschau und schließlich nach Hufschlag, das – seiner Aussage zufolge – zu seiner eigentlichen Heimat geworden ist. Ratzinger besuchte das erzbischöfliche Studienseminar in Traunstein und legte hier am Chiemgau-Gymnasium das Abitur ab. 1939 wurde er – wie alle anderen Seminaristen auch – zur Pflicht-Hitler-Jugend angemeldet und diente später als Flakhelfer. 1944 folgte die Einberufung zur Grundausbildung, die er im österreichischen Burgenland absolvierte. Danach musste er Kriegsdienst leisten. Kurz vor Kriegsende desertierte Ratzinger und geriet in amerikanische Gefangenschaft, aus der er aber im Juni 1945 bereits wieder entlassen wurde. Von 1946 bis 1951 studierte Ratzinger Philosophie und Theologie in Freising und München, an dessen Ende die Weihe zum Priester stand. In den folgenden Jahren war er zuerst als Kaplan tätig, danach als Dozent an der Hochschule Freising. 1959 wurde er zum Professor für Fundamental­theologie ernannt und übte nun seine Tätigkeit in Bonn, Münster und Tübingen aus. Ab 1969 lehrte Ratzinger Dogmatik und Dogmengeschichte an der Universität Regensburg. 1977 wurde er durch Papst Paul VI. zum Erzbischof von München und Freising ernannt, kurz darauf folgte die Ernennung zum Kardinal. 1978 nahm er an den Konklaven für Papst Johannes Paul I. und Papst Johannes Paul II. teil. 1981 wurde Ratzinger durch Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der Glaubenskongregation sowie zum Präsidenten der Päpstlichen Bibelkommission und der Internationalen Theologenkommission ernannt. Diese Tätigkeiten übte er in den folgenden Jahren aus. 1993 wurde er in den Rang der Kardinal-Bischöfe aufgenommen, 1998 folgte die Ernennung zum Subdekan, vier Jahre später zum Dekan des Kardinalskollegiums. Er trat in seiner Position u. a. für das priesterliche Zölibat, gegen die rechtliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen und gegen die künstliche Empfängnisverhütung ein. Nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2005 wurde Kardinal Ratzinger schließlich am 19. April zum neuen Papst gewählt. Papst Benedikt XVI. war u. a. Mitbegründer der theologischen Zeitschrift „Communio“ und veröffentlichte zahlreiche Publikationen wie z. B. „Einführung in das Christentum“, „Dogma und Verkündigung“, „Zur Lage des Glaubens“ und „Salz der Erde“. Außerdem ist er Träger diverser Ehrendoktor-Titel die ihm u. a. von Universitäten in den USA, Spanien, Italien, Polen, usw. verliehen wurden.

Streckencharakteristik

Länge

Die Gesamtlänge des Benediktweges beträgt rund 248 Kilometer. Die Varianten und Ausflüge haben eine Länge von ca. 80 Kilometern.

Wegequalität & Verkehr

Der Benediktweg verläuft meist auf ruhigen Wald-, Feld- und Radwegen sowie verkehrsarmen Straßen. Die Wege sind großteils befestigt, es sind aber auch immer wieder Abschnitte auf unbefestigtem Untergrund, die aber trotzdem gut befahrbar sind, zurückzulegen. Mit etwas erhöhtem Verkehrsaufkommen ist am ehesten in den Städten zu rechnen. Der Benediktweg führt meist eben dahin, es ist aber zwischendurch auch mit Steigungen zu rechnen.

Beschilderung

Der Radweg ist durchgehend mit den Schildern des Benediktweges gekennzeichnet. Oft ist das Logo jedoch sehr klein und unscheinbar auf anderen Radschildern aufgeklebt.

Tourenplanung - zentrale Infostellen

www.benediktweg.de
www.benediktweg.info

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